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kaffeeringe

@kaffeeringe@social.tchncs.de

Online seit 1993. Organisiert den WebMontag #Kiel seit 2006. Ist #OpenSource Fan; speziell von #Ubuntu, #Nextcloud & #WordPress. #cis, #he, #him

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kaffeeringe, to til German
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: Wenn man Leute zu einem föderierten Talk-Chat hinzufügen will, sollte die entfernte Cloud weder timeouten noch im Wartungsmodus stecken.

Gut wäre, wenn meine Cloud in der Fehlermeldung etwas spezifischer wäre. 😄

kaffeeringe, to random German
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👉 "Jede künstliche Intelligenz – egal, wie groß die Datenmenge, egal ausgefeilt die Algorithmen und egal wie viele GPUs dafür durchgenudelt werden – bleibt immer in einem nie perfekten Abdruck unseres menschlichen Semantik-Spaces gefangen.
LLMs sind mit uns gefangen in der Sprache; auch sie können genauso wenig wie wir Dinge denken, für die ihnen die Semantiken fehlen." -- @mspro

https://mspr0.de/krasse-links-no-18/

#ki

kaffeeringe, to random German
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Rot markierte Radwege signalisieren Radfahrenden, dass es dort extra-gefährlich ist und dass man lieber woanders fahren sollte. So verstehe ich das. 🤔

kaffeeringe, to alternative German
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pallenberg, to microsoft German
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kaffeeringe,
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@pallenberg Erst einmal...

scy, to random German
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Sonntag wird gewählt. Schon mal der Hinweis, dass in der Wahlkabine laut § 49 EuWO nicht gefilmt oder fotografiert werden darf.

https://bundeswahlleiterin.de/dam/jcr/1fa20204-6169-4b33-aaf1-ff429ede3a5c/europawahlordnung.pdf

Wenn ihr dabei erwischt werdet, dürft ihr euren Stimmzettel nicht einwerfen. Ihr könnt ihn dann allerdings im Beisein mindestens eine*r Wahlhelfenden vernichten und einen neuen erhalten.

Der Sinn dahinter ist, dass euch niemand zwingen kann, für eine bestimmte Partei abzustimmen – und dafür dann einen Nachweis (das Foto) erhält.

kaffeeringe,
@kaffeeringe@social.tchncs.de avatar
kuketzblog, to random German
@kuketzblog@social.tchncs.de avatar

Es wird immer absurder. Handwerkzeuge (Bohrmaschine, Schleifgerät etc.), deren Akkukapazität man per App überwachen kann - dazu ist eine Cloud-Verbindung zum Anbieter notwendig. Wie kaputt ist eigentlich die Geschäftswelt? Bitte kauft so einen Mist nicht. 🤦‍♂️

kaffeeringe,
@kaffeeringe@social.tchncs.de avatar

@kuketzblog ...solange es noch geht.

tagesschau, to random German
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Bundesverwaltungsgericht: Anwohner können gegen Gehwegparker vorgehen

Das Bundesverwaltungsgericht hat eine Entscheidung gefällt, die weitreichende Folgen haben kann: Anwohner können in bestimmten Fällen gegen zugeparkte Gehwege vorgehen. Der Städte- und Gemeindebund begrüßt das Urteil.

➡️ https://www.tagesschau.de/inland/parken-gehweg-urteil-100.html?at_medium=mastodon&at_campaign=tagesschau.de

#Bundesverwaltungsgericht #Urteil #Gehwegparken

kaffeeringe,
@kaffeeringe@social.tchncs.de avatar

@mina @tagesschau "Das Urteil schaffe Rechtssicherheit für Straßenbehörden, kommunale Ordnungsämter, Bewohnerinnen und Bewohner und nicht zuletzt für Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, teilte der Verband mit."

Den Kommunen war nicht klar, ob man nicht doch illegal parken darf.

kaffeeringe, to random German
@kaffeeringe@social.tchncs.de avatar

1% der Deutsche arbeiten in der Landwirtschaft. Die sind heute alle bei der #Wahlarena. 🤔

kaffeeringe, to random German
@kaffeeringe@social.tchncs.de avatar

Katharina Barley gibt super Antworten auf echt schwierige Fragen.

#Wahlarena

kaffeeringe, to microsoft German
@kaffeeringe@social.tchncs.de avatar
kaffeeringe, to random German
@kaffeeringe@social.tchncs.de avatar

Heute entscheidet das Bundesverwaltungsgericht, ob man illegal auf dem Gehweg parken darf.

Ich bin gespannt. 😄

pfefferle, to random
@pfefferle@mastodon.social avatar

hey @hallo !

Ich habe seit gestern random fehlermeldungen auf meiner Seite. Meistens ein 500er oder 503 "The server is temporarily unable to service your request due to maintenance downtime or capacity problems. Please try again later."

Das Frontend (WordPress) lädt ohne probleme, aber ich komme nicht mehr in den Admin (/wp-admin).

Ich habe schon probiert alle plugins zu deaktivieren und das PHP-error log und das WordPress error log zeigen nix auffälliges.

Domain: notiz.blog

kaffeeringe,
@kaffeeringe@social.tchncs.de avatar

@pfefferle @hallo Kann das dieser Fediverse DDOS sein? Ich hab Deinen Post zu "Enable Mastodon" geteilt und das kursiert gerade ganz gut. Dann versucht jeder Server die Vorschau von Deinem Blog zu ziehen.

kaffeeringe, to random German
@kaffeeringe@social.tchncs.de avatar

Science-Fiction-Filme, die keine Action-Filme sind - fallen Dir welche ein?

Mir fällt nur "Her" ein.

kaffeeringe, (edited ) to fediverse German
@kaffeeringe@social.tchncs.de avatar

Wordpress

  • ActivityPub
  • Friends
  • Enable Mastodon Apps
    = Du bedienst Dein Blog mit jeder Mastodon-App!

Mit drei Plugins wird Dein Blog zur -Instanz, die sich per App bedienen lässt wie Mastodon! Du kannst posten. Du kannst anderen Accounts folgen, hast eine Timeline und Du kannst liken, teilen und kommentieren. Andere können bei Dir kommentieren.

Wie cool!

https://notiz.blog/2024/03/21/enable-mastodon-apps/

kaffeeringe, to random German
@kaffeeringe@social.tchncs.de avatar

Hier in hängt übrigens an jedem Haus eine Wärmepumpe. Und wenn das Haus ne hundert Jahre alte Reetdachkate ist. Aber in Deutschland ist das alles natürlich nicht möglich wegen der BILD "Zeitung".

FraumitFahrrad, to random German
@FraumitFahrrad@ruhr.social avatar

Hallo #Kiel 👋 hat jemand interessante Tipps, was ich mir in zwei Tagen unbedingt angucken sollte? 🙂
(Orte, Museen, Ausstellungen, Events)
#radreise

kaffeeringe,
@kaffeeringe@social.tchncs.de avatar

@FraumitFahrrad Schau mal mein Pixelfed-Profil durch, ob etwas für Dich dabei ist: @kaffeeringe

Morgen ist ein bestimmt ganz nettes Konzert im Prinz Willy:
https://www.prinzwilly.de/Konzerte-veranstaltungen

kaffeeringe, to random German
@kaffeeringe@social.tchncs.de avatar

Ein Polizist wird im Dienst tödlich verletzt.

#innenpolitik

stefanpfeiffer.blog, to fediverse German
@stefanpfeiffer.blog@stefanpfeiffer.blog avatar

Wochenschau links breitDie re:publica hat ihnen wohl einen Schubs gegeben, dem Dirk von Gehlen, Daniel Fiene, Stefan Voß, dem Henning Uhle, Thomas Gigold, Katja Evertz und wahrscheinlich noch einigen anderen**, die sich dieser Tage über „das Netz“, Blogs und das Fediverse in ihren Blogs geäußert haben. Damals wäre ich wahrscheinlich auf Twitter über eine meiner Listen oder Hashtags auf diese Beiträge gestoßen. Heute tauchen sie bei mir im RSS Reader Feedly auf, in dem ich Seiten, die mich interessieren, abonniert und nach Themen und Kategorien sortiert habe.

Ok, auf den einen oder anderen Artikel bin ich auch in Threads oder Mastodon gestoßen, aber beide soziale Netze spielen bei weitem nicht die Rolle, die Twitter für mich und einige andere wie Dirk spielt.

Es gibt den einen Ort nicht mehr, an dem ich z.B. direkt nach dem Panel auf der re:publica nachschauen könnte, wie die Reaktionen sind (sehe aber gutes Feedback bei Threads und auf Mastodon).

Wen kümmerts… was aus Twitter wurde? (Digitale Juni-Notizen zur republica 24) – Digitale Notizen

Die Twitter-Zeiten kommen nicht wieder – Ist vielleicht auch gut so

Auf Twitter sei „inhaltsgetriebenes Netzwerken“ eine Selbstverständlichkeit gewesen. Und in einem seiner Findings stellt er fest (oder hofft er), dass ein anderes Netz möglich sei oder sein muss. Wer über den Niedergang von Twitter jammere und diskutiere, ob denn nun Threads, Bluesky oder Mastodon die Alternative oder der Nachfolger werden, denke zu sehr in alten Kategorien und die alte Zeit komme nicht wieder, meint Stefan Voß und spielt auf eine Panel-Diskussion an, an der auch Dirk teilgenommen hat.

Ein Vorschlag dieses Panel voller Langzeit-re:publicaner – so Zeit-Autorin Meike Laaff süffisant – ist, seine Inhalte doch wieder mehr auf die eigenen Webseiten posten, statt sie Plattformen anzuvertrauen, deren Regeln man nicht kontrolliere. Stimmt, neu ist diese Idee nicht, aber sie muss deshalb ja nicht falsch sein. Das ist übrigens ein Grund, warum ich bewusst in einem Blog schreibe und meine Beiträge nicht originär als LinkedIn-Artikel veröffentliche, sie dort lediglich verlinke. Nur mal so als kleine Spitze in Richtung all derer, die nur auf LinkedIn setzen und es massiv pushen.

Das neue, alte Web powered by ActivityPub und Blogs?

Nicht neu, dieser Vorschlag mit den eigenen Webseiten und Blogs, meinte auch Johnny Haeusler im Panel, doch es hat sich technisch einiges getan. In diese Kerbe hauen auch Daniel Fiene und Stefan Voß in ihren Beiträgen. Daniel titelt „Eine neue Version dieses Internets“ und regt an, die eigene Webseite oder den eigenen Blog ans Fediverse anzuschließen, das was ich beispielsweise auch mit diesem Blog gemacht habe. Alle Beiträge, die ich hier in meinem Blog unter WordPress.com* schreibe, sind automatisch im Fediverse unter @stefanpfeiffer.blog@stefanpfeiffer.blog veröffentlicht, mit entsprechenden Clients (zum Beispiel Mastodon, aber auch andere Tools) abonnier- und abrufbar.

@stefanpfeiffer.blog ist dabei eine komplett unabhängige Instanz wie @mastodon.social, @ard.social oder viele andere. Der große Unterschied: Diese Instanz gehört mir (solange ich die Domäne stefanpfeiffer.blog besitze). Sie ist eben nicht im Besitz eines Mark Zuckerbergs oder Elon Murks, sondern Teil eines dezentralen Netzwerks, in dem alle Mitglieder über ein gemeinsames Protokoll, den ActivityPub, miteinander kommunizieren können. Ich vergleiche es gerne mit E-Mail, wo man zwischen Google, Mailbox.org und GMX problemlos Mails austauschen kann.

Ein Social-Web, dass uns allen gehört?

Steffen Voß fasst es hier sehr schön zusammen

Im Web 2.0 wur­den Social-Media-Platt­for­men neben die Web­sites gestellt. Auf den einen waren die Inhal­te. Auf den ande­ren die Dis­kus­sio­nen. Mit dem Acti­vi­ty­Pub-Pro­to­koll kön­nen die Web­sites Social-Media wer­den! Das wäre ein Social-Web, das uns allen gehört. Allen, die dar­an teil­neh­men und nicht nur Elon Musk und Mark Zuckerberg.

re:publica: Social-Media ist tot! Lang lebe Social-Media!

Einige namhafte Anbieter wie WordPress, Flipboard oder Ghost unterstützen das ActivityPub-Protokoll und sind somit Teil des Fediverse. Auch Mark Zuckerbergs Threads sind auf dem Weg, ActivityPub in vollem Umfang zu unterstützen. Dann können Nutzerinnen und Nutzer von Threads Informationen lesen, die beispielsweise auf mastodon.social oder eben unter meiner Instanz @stefanpfeiffer.blog veröffentlicht wurden, und umgekehrt. Es bleibt jedoch ein wesentlicher Unterschied: Threads ist und bleibt eine Plattform von Meta und Mark Zuckerberg, auf der man einen Kanal pflegt. Die Domäne @stefanpfeiffer.blog gehört dagegen mir (und ja, ich bin in meinem Fall davon abhängig, dass WordPress weiterhin ActivityPub unterstützt).

Natürlich bleibt es eine Frage, wie man interessante Instanzen, Nutzerinnen und Nutzer in einem dezentralen Fediverse findet, das aus einigen großen, aber auch vielen kleinen Instanzen mit Informationen besteht. Wie knüpft man sein Netz wie abonniert man Informationen in Zeiten, in denen es weniger Social-Traffic und weniger Google-Traffic gibt und sich auch die Suche im Web signifikant zu verändern scheint – sobald die derzeitigen Kinderkrankheiten und Halluzinationen beseitigt sind.

Wie finde ich Infos? Wie abonniere ich Infos? Wie tausche ich mich aus?

Können der Mastodon- oder Threads-Client, die beide ActivityPub als Schnittstelle verstehen, die Informationszentrale werden, so wie es mit Twitter einmal für viele funktioniert hat. Oder braucht es gar einer komplett neuen App?Bei mir spielt wie erwähnt mein RSS Reader eine zentrale Rolle, mit dem ich mich interessierende Quellen verwalte und zur weiteren Verwertung organisiere.

[Nachträglich eingefügt] Frank Stratmann schreibt in seinem Beitrag zu RSS, dessen Stärke und potentielle Schwächen:

Und so ein dynamisches Gefühl der Vernetzung entsteht nicht sofort. Eigentlich entspricht RSS der Grundidee einer flachen Vernetzung ohne Hierarchie am ehesten.

re:publica24: Es gibt keine tiefere Bedeutung dieser Fixierung auf Reichweite

Kann ActivityPub das neue RSS werden, um Informationen zu abonnieren? Noch fällt es mir schwer, mir das vorzustellen.

Einige überzeugte Blogger rufen die Renaissance der Blogroll aus, einer handverlesene Empfehlung von Blogs oder Websites auf der eigenen Seite. , Thomas Gigold hat den UberBlog-Ring ins Leben gerufen. Andere setzen auf manuell geführte Listen und eine Suche mit Hashtags auf sozialen Netzen. Viele sind Freunde von Newslettern, die trotz der Querelen rund um Substack eine Renaissance erleben. Oder wird es bald persönliche KI-getriebene Agenten geben, die meine Interessen kennen und mir die für ich relevante Informationen zuspielen?

Ich sehe hier noch nicht die definitive Antwort und vielleicht wird es die auch nicht geben. Und bei allem Enthusiasmus rund um das Fediverse, der tollen Idee eigener, autarker sich „verstehender“ Blogs und Webseiten müssen wir uns vor Augen führen, dass „die Musik“ heute nicht im Fediverse und auf Mastodon spielt. Mit Musik meine ich natürlich die Anzahl der Nutzerinnen und Nutzer und wie lebendig eine Community, ein Netz ist. Threads hat das Fediverse in der Zahl Nutzer wohl eindeutig ausgestochen. Ok, Threads wird bald komplett an das Fediverse angebunden. Immerhin.

„Die Jungen“ informieren sich anders und sind wo anders

Aber schauen wir uns das Thema mal unter der Generationenbrille an: Passt das Netz der jüngeren Generationen zu dem Web der Älteren? Viele von uns trauern wie erwähnt noch immer Twitter hinterher. Auch ich. Doch das juckt die Jungen nicht, die ganz andere, kürzere Formate zu bevorzugen scheinen.

Nein, die Zeitspanne, wie lang man für eine Sache Aufmerksamkeit aufbringen kann, ist kürzer geworden. Deshalb boomen ja auch in den sozialen Netzwerken die Storys, die Reels, die sonstwas. Deshalb ist ja auch TikTok so ein großer Erfolg. Irgendwas in einer Minute raus rotzen, tolle Wurst.

Aufmerksamkeit für Blogs – Henning Uhle

Und TikTok hat mit seinem Algorithmus vorgemacht, dass Informationskonsum im Netz nicht social sein muss. Steffen Voß spitzt es zu:

Der „For-You“-Feed hat Platt­for­men weni­ger social gemacht. Das ist jetzt mehr wie indi­vi­dua­li­sier­tes Fern­se­hen mit Likes. Und das passt auch mehr zu den jun­gen Leu­ten, die „social“ nicht brauchen.

re:publica: Social-Media ist tot! Lang lebe Social-Media!

[Nachträglich eingefügt] Katja Evertz schreibt in ihrem Blog darüber, wie der Dialog und die Beziehungen auf Plattformen an Bedeutung verlieren:

Persönliche Beziehungen spielen für Algorithmen seit TikTok eine noch geringere Rolle als Interaktionen bzw. das Nutzungsverhalten. Mein Netzwerk wird irrelevant. Ich sehe nur noch, was der Algorithmus als meine Interessen identifiziert hat.

Der Dialog auf Plattformen ist kaputt. | Katja Evertz

Henning setzt noch einen drauf und gießt uns, die auf eine Zukunft der Blogs hoffen, Essig in den Wein. Er zielt auf die Aufmerksamkeitsspanne und Konzentrationsphase ab, die bei uns allen immer kürzer zu werden scheint:

Der hoch entwickelte Mensch wird allmählich zum Goldfisch. Traditionelle Webseiten und Blogs werden es in naher Zukunft noch schwerer haben, da die Aufmerksamkeit noch weiter absinken wird.

Aufmerksamkeit für Blogs – Henning Uhle

Klar, Vorsicht vor Pauschalisierung, aber es sieht so aus, dass sich junge Leute im Dreieck Video, weniger Text, kurze Formate, die auf den Punkt kommen und den „For you“-Feeds bewegen. 90 Prozent der unter 30-Jährigen nutzen laut Bitkom-Umfrage Instagram, um sich in sozialen Kanälen zu informieren. Danach folgen deutlich dahinter WhatsApp, danach Facebook, alles Apps des Meta-Konzerns. Ältere lesen lieber, Jüngere schauen Bilder, so eine Zwischenüberschrift in der Bitkom-Pressmitteilung.

Und übrigens: Auch „früher“ waren nicht alle auf Twitter

„Die Jungen“ scheinen zumindest „social“ in der Art und Weise, wie wir Ältere es verstehen, nicht mehr zu brauchen. Aber vielleicht brauchten und wollten schon eh und je bestimmte Gruppen das „Twitter-Netz“, dem wir so nachtrauern, nicht. Es war auch zu Blütezeiten immer ein Netzwerk bestimmter Gruppen, von News Junkies oder einer Netzgemeinde und nicht der Mehrheit, die auch damals – wenn überhaupt – an anderen Plätzen (wie zum Bleistift Facebook) aktiv war.

Doch zurück zum Fediverse: Was haben also „die Jungen“ mit einem Fediverse am Hut? Finden sie dort überhaupt etwas, was sie interessiert? Werden dort die Informationen in der Art aufbereitet, wie es gewohnt sind oder wollen? Derzeit wohl eher nicht. Ich sehe auch derzeit nicht, dass ein signifikanter Player in diese Richtung geht. Die Fediverse-Idee hat gegen die Macht der Plattfomkonzerne und die Bequemlichkeit und Gewohnheiten der jüngeren Nutzerinnen und Nutzer – Stichwort Kurzvideos – und die Algorithmen á la TikTok im Moment keine Chance. Ob Frank McCourt im Zusammenspiel mit Tim Berns-Lee daran etwas ändern kann?

„Die Jungen“ gucken Videos, aber wir bauen das Fediverse

So, jetzt aber mal ein Punkt. Das Lamentieren über das Kurzvideo-Netz der Jungen, den bösen Elon Murks und den Friedhof Facebook bringt uns nicht wirklich weiter. Die Idee des Fediverse ist gut und kann zumindest in der alten Netzgemeinde und auch weit darüber hinaus räsonieren. Ich freue mich über jeden gut geschriebenen Blog auch jenseits meines Interessenspektrums. Ich wünsche mir weitere gute Podcasts und interessante Newsletter und hoffe, dass das Fediverse wächst und ich mich dort weiter mit interessanten Menschen austauschen kann. Und ich hoffe, dass ich mal wieder ein re:publica schaffe.

Im Übrigen: Verlasst X

Im Übrigen schließe ich Dirk an, der anregt, unsere Mandats- und Würdeträger:innen daran zu erinnern, dass sie X nicht brauchen, um sich öffentlich zu äußern. Hört nicht mehr auf Eure sogenannten Social Media-Berater. Politikerinnen und Politker sollten dort endlich den Stecker ziehen, statt Herrn Murks weiter zu bedienen, und ihre Inhalte auf eigenen Webseiten publizieremn – am liebsten angeschlossen ans Fediverse.

Kleiner WordPress-ActivityPub-Exkurs

  • Kleiner Exkurs für Techies zur Unterstützung von ActivityPub auf WordPress.com: Das Protokoll ist in meinem WordPress-Tarif namens Explorer enthalten. Ich muss sie nur aktivieren. Meine Fediverse-Kennung stefanpfeiffer.blog@stefanpfeiffer.blog schreibt mir WordPress aber vor. Um die selbst ausgewählte Kennung digitalnaiv@stefanpfeiffer.blog nutzen zu können, müsste ich den dreifach so teuren Creator-Mode von WordPress.com abonnieren: „Der Creator-Tarif schaltet mit dem ActivityPub-Plugin Profile pro Autor, fein abgestimmte Kontrollen und vieles mehr frei.“ Den hatte ich zeitweise mal, aber für mich als Hobbyblogger lohnt sich das nicht.

Einen Wunsch, der wahrscheinlich schwer zu realisieren ist, hätte ich noch zusätzlich: Ich hätte gerne die Option, meine Konten im Fediverse, also @digitalnaiv, @stefanpfeiffer.blog@stefanpfeiffer.blog sowie @digitalnaiv und auf Threads https://www.threads.net/@stefanpfeiffer.blog (sowie auch andere Netzwerk-IDs) zusammenzuführen. Ich weiß, im Moment ein Träumchen.

** Sorry, dass nur männliche Autoren und Blogger genannt sind. Ich gelobe Besserung.

Die Titelgrafik wurde in ideogram.ai mit folgendem Prompt erstellt: A conceptual, vibrant, and abstract representation of the Fediverse in the style of Picasso. The digital universe or galaxy serves as a backdrop, filled with swirling colors and celestial bodies. In the foreground, various platforms are depicted as unique, geometrically distorted islands connected by lines or cables. Mastodon is represented by a mixture of blue and yellow shapes, PeerTube by a spinning wheel-like structure, Pixelfed by a grid of squares, and Friendica by intertwined curved lines. People on these islands communicate with each other through holograms or bridges, indicated by beams of light or transparent threads. The overall composition is a colorful, chaotic, and harmonious celebration of decentralization and the limitless potential of the Fediverse., vibrant, conceptual art

https://stefanpfeiffer.blog/2024/06/02/das-netz-neu-erfinden-haben-blogs-eigene-webseiten-eine-chance-gefunden-zu-werden/

#ActivityPub #Blog #Bloggen #Fediverse #Instagram #Mastodon #republica #RSS #SocialMedia #TikTok #Twitter #WordPress

kaffeeringe,
@kaffeeringe@social.tchncs.de avatar

@stefanpfeiffer.blog@stefanpfeiffer.blog Danke für den ausführlichen Bericht!

Ich glaube, es geht nicht um TikTok vs. Fediverse. Es geht vielleicht auch nicht einmal um ein soziales Netzwerk im bisherigen Sinn. @pfefferle und @marcelweiss sprechen im Neunetz-Podcast vom Social Web.

Das #ActivityPub Protokoll kann überall implementiert werden. Nicht nur bei Diensten, die ohnehin schon viele Accounts haben - so wie Flipboard, Tumblr oder Flickr. Es geht bei jeder Website.

kaffeeringe, (edited )
@kaffeeringe@social.tchncs.de avatar

@stefanpfeiffer.blog@stefanpfeiffer.blog Du kannst theoretisch jeder Website mit jedem Account folgen.

Und du kannst Dir beliebige Apps dafür ausdenken. So wie jetzt schon Pixelfed einen anderen Blick auf das Social Web bietet, als Mastodon.

Viele Inhalte werden gar nicht für den viralen Hit produziert, sondern um die Leute zu informieren, die es wissen wollen. Wenn ich meinen Stadtwerken folgen könnte, wäre das schon gut!

P.S. Magst Du meinen Namen richtig schreiben? 😉

montag, to Podcast German

Diese ganzen mehrstündigen Laberpodcasts, hört die tatsächlich jemand? Mich macht es ja wahnsinnig so ein paar Menschen zuzuhören die sich für wahnsinnig witzig und toll halten und sich null auf das Thema vorbereitet haben, sich dafür permanent gegenseitig ins Wort fallen und Anekdoten erzählen die nichts mit dem Thema zu tun haben.

Der letzte große Reinfall war "SWR1 Meilensteine - Alben, die Geschichte machten. Ich interessiere mich ja schon für Musik und habe mir gedacht, das ist bestimmt interessant mal etwas zu den Hintergründen einiger Musikalben zu hören ... selten so einen Mist von selbstverliebten Schnackern gehört, besonders der Kerl ist kaum zu ertragen ...

Aber da ich ja nicht nur nörgeln möchte, hier mal die Liste mit #Podcast die mir gefallen:

  • #Sternengeschichten von @astrodicticum, ein Podcast von jemandem der sich auskennt und vorbereitet hat, mit Episoden die maximal 15 Minuten dauern. Eine absolute Empfehlung
  • Geschichten aus der Geschichte - selten länger als eine Stunde, die beiden haben sich gut vorbereitet und es sind interessante Geschichten.
  • Das Universum - Gut, es wird auch gelabert und eigentlich ist er mir zu lang, aber sie wissen wovon sie sprechen und haben sich vorbereitet (wirkt zumindest meist so :wink: )
  • Das Klima - Für mich auch ein bisschen zu lange Episoden aber auch kein belangloses gelaber.
  • Nachgefragt
  • Antritt - Der Fahrradpodcast: Meist interessante Themen die mich interessieren. Höre ich aber nicht regelmäßig.

Früher habe ich ja auch #Hoaxilla regelmäßig gehört, aber irgendwie haben die auch nachgelassen, zumindest mir gefällt es nicht mehr.

#DasUniversum #GeschichtenAusDerGeschichte #Nachgefragt #Podcast

kaffeeringe,
@kaffeeringe@social.tchncs.de avatar

@montag Ich mag Meilensteine. Gerade, weil die viel und lange reden. Das sind auch immer unterschiedliche Leute. Die haben schon ein System, nach dem sie vorgehen.
Aber ich bin da auch in Corona zu gekommen, als ich viel Zeit hatte und wenig Lust auf die Welt.
"Geschichten aus der Geschichte" ist afaik einer der meistgehörten Podcasts.

kaffeeringe, to random German
@kaffeeringe@social.tchncs.de avatar

Fahre quer durchs Land. Alles bisher nach Plan. Mein Zaubertrick: Ich fahre direkt mit dem Schienenersatzverkehr. 😄

kaffeeringe,
@kaffeeringe@social.tchncs.de avatar

@mschfr Du meinst auch mein Lamborghini wäre SEV? 😄

kaffeeringe,
@kaffeeringe@social.tchncs.de avatar
thijs_lucas, to random German
@thijs_lucas@norden.social avatar

Als ich nach Kiel zog, war die Goethestraße bereits Baustelle. Die Fuß- und Radwege auf der viel beradelten Route waren noch da und unangenehm. Jetzt sind die Bauarbeiten abgeschlossen, die Goethestraße macht Spaß zu radeln. So sehr, dass ich Umwege akzeptiere, um sie auf meine Route zu bekommen.

Solche Entwicklungen sind für mich ein Mehrwert und Grund in Kiel und nicht mehr in Stuttgart leben zu wollen. Freut mich, dass Kiel damit weitermachen will.
https://www.kn-online.de/lokales/kiel/goethestrasse-in-kiel-jetzt-fahrradstrasse-das-sagen-anwohner-4PGAXN2J2NCODIW3VLXUHPZITM.html

#MoinKiel

kaffeeringe,
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@thijs_lucas @Kieler_Nase @ruoff Ach guck! In Heide geht das.

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